Der Staat und ich - Eine Beziehungsgeschichte

Ausstellung / Installation
tif - Theater im Fridericianum
17:00 - 1:00 Uhr

“Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.” (Artikel 6, GG)

Die Ausstellung geht einem der spannendsten Phänomen unserer Gesellschaft auf den Grund und beleuchtet weitere Situationen, in denen ein Individuum eine Beziehung mit dem Staat eingeht.
Der schönste Tag unseres Lebens! Wir heiraten natürlich nur aus aus Liebe! Oder doch eher, um in den Genuss der Steuervorteile zu kommen? Um Kinder adoptieren zu können? Um im Erbfall zu profitieren? Um ein/e gute/r Bürger/in zu sein? Das Hochzeitskarussell gibt unserer Gesellschaft eine deutliche Struktur vor und legt gewisse Handlungsweisen nahe, geschmückt mit Schmankerln wie finanzieller Erleichterung scheinbarer Sicherheit. Das Individuum geht also immer auch eine Beziehung mit dem Staat ein, Rechte und Pflichten inklusive.
Neben Informationen zum Thema sind Zitate, Auszüge, Videos und Bilder zahlreicher Stücke aus dem Spielplan des Staatstheaters Kassel zu sehen. Besonders auf „Der NSU-Prozess. Die Protokolle“ wird die Ausstellung eingehen. Das Stück feiert am 12. September 2019 Premiere und ist im Rahmen der Museumsnacht in Auszügen im Stadtmuseum zu sehen (20.30 | 21.30 Uhr). Die Besucher/innen sind eingeladen, ihre Erlebnisse der Beziehung Staat / Individuum festzuhalten und die Ausstellung zu erweitern.

Die interaktive Ausstellung „Der Staat und ich – Eine Beziehungsgeschichte“ findet in Kooperation mit Studio Raamwerk statt.

tif - Theater im Fridericianum
Ein Sommernachtstraum © Staatstheater Kassel / Foto: N. Klinger
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